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Ratgeber · Sparen

Website günstig erstellen lassen: wo du sparen kannst, und wo es dich teuer kommt.

„Website ab 499 Euro“, „nur 39 Euro im Monat“, „in 24 Stunden online“. Die Angebote klingen gut, und manche sind es sogar. Hier steht, was günstig wirklich kostet, wo du ehrlich sparen kannst und an welchen fünf Stellen Sparen das Teuerste ist, was du tun kannst.

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Kurz gesagt

Ehrlich sparen kannst du mit eigenen Texten, eigenen Fotos und einem kleinen Start: Ein One-Pager mit deinem Material kostet bei uns 990 Euro netto statt 2.860. Nicht sparen solltest du an Rechtstexten, Mobildarstellung, Suchbegriffen und am Eigentum. Mietseiten für 39 Euro im Monat kosten in fünf Jahren 2.340 Euro, und am Ende gehört dir nichts.

FÜNF JAHRE, DREI WEGE Mietseite 39 €/Monat 2.340 € gehört dir nicht Baukasten 25 €/Monat 1.500 € + 40 Stunden deiner Zeit One-Pager kompakt + Hosting 1.470 € gehört dir, einmal bezahlt Jahr 1Jahr 2Jahr 3Jahr 4Jahr 5
Dieselbe Frage, fünf Jahre später: Was hast du gezahlt, und was gehört dir? Baukasten ohne die 40 Stunden deiner Zeit gerechnet.

Was „günstig“ wirklich kostet

Günstige Angebote verlagern Kosten, sie beseitigen sie nicht. Entweder zahlst du mit Zeit, mit Abhängigkeit oder später mit einem zweiten Projekt. Die fünf häufigsten Wege unter 1.500 Euro:

Weg Was du zahlst Was du bekommst Der Haken
Baukasten selbst 180 bis 480 € im Jahr Vorlage, Editor, Hosting inklusive 25 bis 60 Stunden deiner Zeit, Seite nicht umziehbar, bei Google Handarbeit
„Website ab 499 €“ 499 bis 999 € einmalig Vorlage mit deinen Bildern, drei bis fünf Seiten Texte von dir, Rechtstexte und Suchbegriffe fehlen, oft Abo im Kleingedruckten
Mietseite 29 bis 59 € im Monat, Mindestlaufzeit 12 bis 36 Monate Fertige Seite, Pflege inklusive Gehört dir nie, nach fünf Jahren über 2.000 € gezahlt, Kündigung = Seite weg
Plattform-Freelancer aus dem Ausland 200 bis 800 € Technische Umsetzung nach deiner Vorgabe Du lieferst Konzept, Texte, Rechtstexte, Suchbegriffe; Nachbesserung schwierig
Neffe, Bekannter, Kollege 0 bis 500 € Guter Wille Keine Verbindlichkeit, keine Pflege, Zugänge irgendwo, Projekt dauert Monate

Keiner dieser Wege ist verboten. Aber bei jedem solltest du wissen, welche Rechnung später kommt. Was ein Projekt bei Freelancern und Agenturen realistisch kostet, steht auf der Kostenseite.

Die versteckten Kosten

Das sind die Posten, die in keinem günstigen Angebot stehen und die du trotzdem bezahlst:

  • Deine Zeit. 40 Stunden Baukasten sind bei 60 Euro Stundensatz 2.400 Euro. Für die meisten Inhaber ist die Stunde mehr wert.
  • Lizenzen. Gekaufte Themes, Seitenbaukästen, Formular-Plugins: 100 bis 300 Euro jedes Jahr, oft erst im zweiten Jahr sichtbar.
  • Das zweite Projekt. Die günstige Seite, die nach 18 Monaten doch neu gebaut wird. Dann hast du zweimal gezahlt.
  • Die Abmahnung. Fehlendes Impressum, Schriften von Google, Cookie-Banner ohne Funktion. Typisch unterer vierstelliger Bereich. Was Pflicht ist, steht im Ratgeber zu den Pflichten.
  • Die Anfragen, die nicht kommen. Der größte Posten und der unsichtbarste. Eine Seite, die bei Google nicht auftaucht oder auf dem Handy nicht lädt, kostet dich Aufträge, von denen du nie erfährst.

Acht Hebel, mit denen du ehrlich sparst

Jeder Punkt senkt den Preis, ohne dass die Seite schlechter wird. Die Beträge beziehen sich auf unsere Festpreise, bei anderen Anbietern sind die Verhältnisse ähnlich.

  1. Texte selbst schreiben, vor dem Start. Bei uns der Unterschied zwischen One-Pager komplett (2.860 Euro) und kompakt (990 Euro). Bedingung: Die Texte liegen vor, bevor es losgeht. Eine Seite pro Leistung, in deinen Worten, wir bringen sie in Form. Die Vorlage dafür steht im Ratgeber Website-Texte.
  2. Fotos sammeln oder selbst machen. Handyfotos von echter Arbeit bei gutem Licht schlagen Stockbilder. Hast du einen Fotografen im Kundenkreis, frag nach einem Vormittag gegen Gegenauftrag. Spart die Kosten für einen Fotografen.
  3. Klein starten. Ein One-Pager mit allem Wichtigen statt einer Firmenwebsite mit acht halbfertigen Seiten. Erweitern kostet 180 Euro je Seite, später, wenn die Anfragen das Geld bringen.
  4. Seiten zusammenlegen. Drei Leistungen, die Kunden gemeinsam suchen, brauchen eine Seite, nicht drei. Wir sagen dir im Gespräch, wo sich eine eigene Seite lohnt und wo nicht.
  5. Logo behalten. Ein ordentliches Logo muss nicht neu. Wir bauen auf dem auf, was du hast. Spart ab 490 Euro.
  6. Schnell rückmelden. Jede Woche Verzögerung kostet nicht direkt Geld, aber Projekte, die sich ziehen, werden teurer: Einarbeitung, Nachfragen, verlorener Faden. Drei Korrekturschleifen reichen, wenn du gesammelt zurückmeldest.
  7. Statisch statt WordPress, wenn du nichts pflegen willst. Keine Updates, keine Sicherheitslücken, kein Wartungsvertrag nötig. Reicht für viele Betriebe, deren Seite sich einmal im Jahr ändert. Spart 69 Euro im Monat, dafür Änderungen über uns.
  8. Pflege selbst machen. Bei WordPress: eine Stunde Einweisung, dann änderst du Texte, Bilder und Referenzen selbst. Der Wartungsvertrag ist optional, nicht Pflicht.
Eine Werkzeugkiste mit einem hochwertigen Werkzeug neben mehreren billigen, abgenutzten Werkzeugen
Jeder Handwerker kennt die Rechnung: Das billige Werkzeug kaufst du dreimal.

Fünf Stellen, an denen Sparen teuer wird

Hier nicht sparen Was es kostet, wenn doch Was es richtig kostet
Rechtstexte Abmahnung, unterer vierstelliger Bereich plus Ärger Generator passend zur Seite im Festpreis enthalten, Anwaltsprüfung einmalig ab 150 Euro
Mobildarstellung und Ladezeit Über die Hälfte der Besucher kommt vom Handy; wer dort abspringt, ruft woanders an Nichts extra, wenn von Anfang an richtig gebaut; nachträglich ein neues Projekt
Eigentum Domain beim Anbieter, Seite im Mietmodell: Wechsel heißt Neuanfang bei null Nichts; Domain und Hosting auf deinen Namen sind eine Frage des Vertrags
Suchbegriffe und Seitentitel Eine Seite, die niemand findet, ist eine teure Visitenkarte Eine Stunde Arbeit je Seite, im Festpreis enthalten
Echte Fotos statt Stock Austauschbarkeit; Kunden erkennen gekaufte Bilder und misstrauen Handyfotos kosten nichts, ein Fotograf vor Ort meist einige hundert Euro

Die teuerste Ersparnis

Ein Betrieb mit einem durchschnittlichen Auftrag von 2.000 Euro braucht eine einzige zusätzliche Anfrage im Jahr, damit sich der Unterschied zwischen einer Baukasten-Seite und einer richtig gebauten Website rechnet. Diese Rechnung machen die wenigsten auf, bevor sie sparen.

Was ein guter One-Pager für 990 Euro enthält

Das ist unsere ehrliche Antwort auf „günstig“: nicht weniger Qualität, sondern weniger Umfang und mehr Zuarbeit von dir.

Leistung Kompakt, 990 € Komplett, 2.860 €
Erstgespräch, Aufbau nach deinen Kunden ✓ ✓
Design am echten Bildschirm, drei Korrekturschleifen ✓ ✓
Mobil zuerst, Ladezeit unter einer Sekunde, barrierearm, ohne Cookie-Banner ✓ ✓
Impressum, Datenschutz, Kontaktformular ✓ ✓
Suchbegriffe, Seitentitel, Google-Unternehmensprofil verknüpft ✓ ✓
Texte Von dir, wir bringen sie in Form Von uns, aus dem Gespräch
Fotos Von dir, wir bearbeiten sie Von dir, nach unserer Motivliste, wir bearbeiten sie
Einweisung und Übergabe ✓ ✓
Gehört dir, erweiterbar, kein Abo ✓ ✓

Dazu kommen Domain und Hosting, rund 8 Euro im Monat bei einem deutschen Anbieter, auf deinen Namen. Was in fünf Jahren zusammenkommt, zeigt die Skizze oben: weniger als die Mietseite, und am Ende gehört dir etwas. Deine eigene Spanne bekommst du im Kostenrechner.

Häufige Fragen

Zum Sparen.

Was ist die günstigste seriöse Website für einen kleinen Betrieb?

Ein One-Pager mit deinen eigenen Texten und Fotos, bei uns 990 Euro netto, einmalig. Dazu Hosting und Domain für rund 8 Euro im Monat. Die Seite gehört dir, lädt schnell, ist rechtlich sauber und lässt sich später zur Firmenwebsite erweitern. Günstiger geht nur mit deiner eigenen Zeit im Baukasten.

Sind Websites für 499 Euro seriös?

Manchmal, aber fast nie vollständig. Für den Preis bekommst du eine Vorlage mit ausgetauschten Bildern, deine Texte baust du selbst ein, Rechtstexte und Suchmaschinen fehlen, und oft gehört die Seite dem Anbieter. Lies das Kleingedruckte: Steht dort ein monatlicher Betrag oder eine Mindestlaufzeit, ist es keine 499-Euro-Website, sondern ein Abo.

Mietseite für 39 Euro im Monat: Lohnt sich das?

Für den Anbieter ja. Nach fünf Jahren hast du 2.340 Euro gezahlt und besitzt nichts: Kündigst du, ist die Seite weg. Für ähnliches Geld bekommst du eine eigene Seite, die dir gehört. Mietmodelle lohnen sich nur, wenn du wirklich nur ein Jahr brauchst.

Kann ich sparen, indem ich die Texte selbst schreibe?

Ja, das ist der größte ehrliche Hebel, bei uns 1.870 Euro Unterschied zwischen One-Pager kompakt und komplett. Bedingung: Du schreibst sie wirklich, und zwar vor dem Projektstart. Die meisten Verzögerungen entstehen, weil Texte versprochen, aber nicht geliefert werden.

Reichen Handyfotos?

Oft ja, wenn das Licht stimmt und das Motiv echt ist: deine Arbeit, dein Team, dein Fahrzeug. Ein echtes Handyfoto schlägt jedes Stockbild. Für die Startseite lohnt ein einziges richtig gutes Bild, dafür reicht manchmal ein Fotograf im Kundenkreis gegen Gegenauftrag.

Was, wenn ich jetzt wenig Geld habe, aber später mehr?

Dann fang mit dem One-Pager an. Er ist so gebaut, dass Unterseiten später im gleichen Design dazukommen, 180 Euro je Seite. Du zahlst nichts doppelt. Das Gegenteil, eine günstige Baukasten-Seite, die später komplett neu gebaut wird, ist der teurere Weg.

Klein anfangen, richtig anfangen.

One-Pager kompakt für 990 Euro netto. Mit deinen Texten und Fotos, mit allem, woran man nicht sparen sollte. Später erweiterbar, 180 Euro je Seite.